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    1. Dezember

    Zum 1. Dezember startet Cornelia Gottschalk mit folgendem Beitrag von Klaus Modick „Vierundzwanzig Türen“ 

    Der Verlag Kiepenheuer & Witsch erlaubt die Verwendung der Buchcovers.

    Klaus Modicks Buch „Vierundzwanzig Türen“ – ist eine Art Adventskalender in Romanform und damit ein ausgezeichneter Begleiter im Dezember. Vierundzwanzig Tage, vierundzwanzig Kapitel, vierundzwanzig Türen erwarten die Leser*innen.

    Im Haus des Erzählers geht es in der Vorweihnachtszeit turbulent zu. Seine beiden Töchter kommen langsam in das Alter, in dem Weihnachtswünsche teuer werden und Familienrituale an Kraft verlieren. Doch der Adventskalender, den die Mutter von einem alten Mann geschenkt bekommt, fesselt die Aufmerksamkeit der ganzen Familie. Er erzählt auf vierundzwanzig Bildern eine faszinierende Geschichte aus der Nachkriegszeit: Drei Männer stehlen ein Worpsweder Gemälde, um damit den Kauf von Heizmaterial und Lebensmitteln zu finanzieren. Ein Schneesturm zwingt sie zur Einkehr in einem einsamen Gehöft, wo eine junge Frau in den Wehen liegt. Meisterlich kontrastiert Klaus Modick die satte Welt der Gegenwart mit einer ebenso behutsam wie anrührend erzählten Weihnachtsgeschichte, in der es um Liebe, Hoffnung und ein Verbrechen geht.

    Klaus Modicks wiederaufgelegter Roman, erstmals im Jahr 2000 erschienen, verwebt kunstvoll die geheimnisvolle Geschichte des Adventskalenders mit der Gegenwart, und er ist eine wunderbare Lektüre zur Weihnachtszeit. Man kann das Buch an 24 Tagen lesen – oder einfach am Stück.

    Viel Lesevergnügen im Advent!

     

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